Historie
Die Wurzeln der Firma Anton Gröber reichen bis in die Anfangszeit des 19. Jahrhunderts zurück.
Um 1820 betrieb Xaver Gröber in Schwabmünchen eine Schmiede in der heutigen Luitpoldstraße 16. Aus der ursprünglichen Waffenschmiede entwickelte sich bis etwa 1860 allmählich eine Eisenhandlung. Das Sortiment bestand damals vor allem aus Wagnereibedarf und Grobeisen – Kleineisenwaren gehörten zu dieser Zeit noch nicht dazu. Wichtigster Lieferant war damals die Maxhütte.
Durch die starke Marktposition der Familie Gröber entwickelte sich das Unternehmen erfolgreich. 1881 erfolgte der Umzug in die heutigen Geschäftsräume, direkt gegenüber dem ursprünglichen Standort. Die alten Gebäude wurden mit der Bedingung verkauft, dass dort 100 Jahre lang keine weitere Eisenhandlung eröffnet werden durfte.
Um die Jahrhundertwende wurde das Sortiment zeitweise um Fahrräder erweitert.
Zwischen 1920 und 1925 bot die Firma Gröber in Schwabmünchen zusätzlich sogar Darlehen und Versicherungen an – ein Zeichen dafür, wie vielseitig das Unternehmen sich im Laufe der Zeit entwickelte.
Die Inflation von 1923 überstand die Firma Gröber trotz erheblicher finanzieller Einbußen. Damals war es üblich, dass Handwerksbetriebe ihre Rechnungen nur einmal im Jahr begleichen – was die Lage zusätzlich erschwerte.
Erst um 1949 nahm das Sortiment langsam die Form an, wie wir es heute kennen.
Gehandelt wurde zu dieser Zeit mit Werkzeugen, Grobeisen, Kohle, Heizöl, landwirtschaftlichem Bedarf, Sanitärartikeln, Eisenwaren und Maschinen.
Da der damalige Inhaber Anton Gröber keine Nachkommen hatte, verkaufte er den Betrieb am 01. März 1963 an Wolfgang Uhl und dessen Vater Eduard Uhl (ehemaliger Prokurist der Firma Siller & Laar).
Der Firmenname „Anton Gröber“ blieb erhalten, da er in der gesamten Region bereits einen sehr guten Ruf besaß.
Wichtige Entwicklungen seit der Übernahme durch Wolfgang Uhl
| Jahr | Veränderung |
|---|---|
| 1967 | Aufnahme des Schlüsselservices |
| 1971 | Aufgabe des Kohle- und Heizölhandels |
| 1972 | Umbau des Eisenlagers zu Verkaufsflächen, Neubau des heutigen Eisenlagers |
| 1974 | Sortimentserweiterung um Rasenmäher |
| 1985 | Einführung von Schließanlagen |
| 1997 | Eintritt von Markus Uhl (staatl. geprüfter Betriebswirt, Fachrichtung Eisenwaren) nach 8 Jahren Berufspraxis |
| 2002 | Einführung elektronischer Schließsysteme |
| 2004 | Aufnahme von Rasenrobotern ins Sortiment |
| 2008 | Geschäftsübergabe am 01.05. von Wolfgang Uhl an seinen Sohn Markus Uhl |
| 2010 | Anschaffung eines neuen Servicefahrzeugs für Montagen |
| 2014 | Kauf einer elektronischen Schlüsselfräsmaschine |
| 2015 | Austausch der Holz- gegen Metallregale im Verkaufsraum |
| 2017 | Neugestaltung der Geschäftsräume |
| 2018 | Umbau der Werkstatt |
| 2019 | Neues Webdesign und komplette Überarbeitung der Internetseite durch Lukas Uhl |
| 2024 | Verkleinerung der Lagerfläche für Eisen zur Schaffung zusätzlichen Warenlagerplatzes |
| 2025 | Sortimentsbereinigung |